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Insolvenzantragspflicht für Unternehmen und Vereine bis 30.09.2020 ausgesetzt

Die Insolvenzantragspflicht für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen und Vereine wird bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. (COVID-19-Insolvenz-Aussetzungsgesetz (COVInsAG)

 

 

 

 

Die Antragspflicht nach InsO bei Vorliegen von Insolvenzantragsgründen (Insolvenzreife z.B. aufgrund vorliegender Zahlungsunfähigkeit) wird bis zum 30.09.2020 ausgesetzt. Die Voraussetzungen hierfür sind:

1. Die Insolvenzreife muss auf den wirtschaftlichen Auswirkungen des "Coronoavirus" beruhen
2. Es müssen Aussichten zur Beseitigung der Zahlungsunfähigkeit bestehen

Auch die möglichen Gläubigeranträge nach InSO und die Haftung der Geschäftsleiter für Zahlungen während der Insolvenzreife wird ausgesetzt. Voraussetzung hierfür ist, dass kein Eröffnungsgrund vor dem 01. März 2020 vorliegt.

Auch die Möglichkeit der Geltendmachung von Anfechtungsansprüchen der Insolvenzverwalter wurde wesentlich begrenzt- was Restrukturierungen und Sanierungen wesentlich vereinfacht bzw. überhaupt erst möglicht macht.

 

Quelle: www.bundesregierung.de 25.03.2020